Reiche Darttradition in unserer Gemeinde

Wir haben – von vielen vermutlich unbemerkt – eine sehr, sehr reiche Dartsport-Tradition in unserer Gemeinde. Es gab in Moorbad Harbach seit vielen Jahren bereits eine große Zahl an Dartmannschaften, die teilweise auch sehr große Erfolge und die obersten Ligen erreichten. Brennpunkte waren zu Beginn das Café Eule/So&Co. Bald gesellten sich auch Vereine im Nepomuk dazu, wohin sich dann das Geschehen endgültig verlagerte. Nach der zwischenzeitlichen Schließung des Bierpubs Nepomuk übersiedelte die Gebietsliga-Mannschaft „Die Spitzenbrecher“ in die Holzmühle und die Bezirksliga-Mannschaft „Die Bierschurken“ verblieb in Harbach.

Das Derby

Nun kam es zum 2024 Aufstieg der Bierschurken in die Gebietsliga, wo sie nun, gleich in der ersten Runde auf die Spitzenbrecher trafen, die letztes Jahr knapp den Meistertitel verpassten. Also souveräner Vizemeister gegen den Aufsteiger. Die Papierform war klar, trotzdem war man bei den Spitzenbrechern sehr vorsichtig, konnte man doch die Stärke des Gegners nicht endgültig einschätzen. Vor Spielbeginn kam es noch zu einem Heimrechtstausch, denn der Holzmühlwirt, Markus Müller, hatte einen Traktorunfall mit einer Riesen-Schädel-Platzwunde und musste einen ganzen Tag zur Beobachtung im Spital bleiben.

Bei den Spitzenbrechern waren am Start:

  1. Kapitän Paul Rosiny (Harbach)
  2. Martin Sagmüller (Harbach)
  3. Benedict Barz (Wultschau)
  4. Hubert Wally (Weitra)

Bei den Bierschurken starteten

  1. Kapitän Jörg Layer (Maißen)
  2. Rafael Haumer (Lauterbach)
  3. Martin Ottawa (Weitra)
  4. Ingemar Layer (Maißen)

Die Spitzenbrecher haben neben den 4 Stammspielern noch einen (Ersatz)Spieler im Bewerb gemeldet

  1. Yannic Ruep (Wultschau)

Die Bierschurken haben noch mehr Kaderspieler gemeldet:

  1. Joachim Bachofner (Harbach)
  2. Robin Haumer (Lauterbach)
  3. Rene Hochstöger (Weitra)
  4. Marlene Kaufmann
  5. Clemens Kropik
  6. Julian Weber (Hirschenwies)
  7. Georg Witeschnik

Nepis Bierschurken gegen Holzmühles Spitzenbrecher  2 : 14

Das Ergebnis war dann doch eine klare Sache. Die Bierschurken konnten im Herunterspielen von 501 absolut mithalten, aber beim Master-Out waren die Spitzenbrecher eine Macht. Sie waren ja diese Variante schon von den Vorsaisonen gewöhnt und dann gelangen auch fast immer alle wichtigen Punkte sofort. „Master-Out“ bedeutet, dass man das Spiel nur mit einem Treffer in ein Doppel- oder Dreifachfeld beenden kann, was gewaltig anspruchsvoller ist als das einfache Out in der Bezirksliga. Durch den klaren Sieg liegen die „Spitzenbrecher“ nun an der Tabellenspitze klar auf dem geplanten Meisterkurs. Die Bierschurken mussen nun vom letzten Platz aus versuchen das Feld aufzurollen und zumindest Platz 6 für den Verbleib in der Liga zu erreichen. Aber wer weiß was noch alles in der Mannschaft steckt! Wir freuen uns auf die Saison!

 

 

Die Spielergebisse und Tabellen der Frühjahrssaison 2024

Daneben gibt es noch eine Wertung der besten Eizelspieler.

Von Redaktion

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