NÖN 10/2021

Start der aktiven Phase der DOEN

Ab Aufnahme steht dem Dorferneuerungsverein und der Gemeinde ein Zeitraum von 4 Jahren zur Verfügung, die so genannte „Aktivphase“, innerhalb derer Projekte ausgearbeitet und umgesetzt werden können. Für Projekte können der Dorferneuerungsverein und die Gemeinde um Förderung ansuchen. Nach dieser Aktivphase tritt der Ort automatisch in eine Ruhephase, die ebenfalls mindestens 4 Jahre dauert. Danach kann der Prozess von Neuem gestartet werden. Wir waren von 2012-2016 in der aktiven Phase und können nach der vierjährigen Pause 2021 wieder in die aktive Phase einsteigen.

Alt ist in diesem Artikel übrigens die Behauptung, dass sich seit Monaten ein namhaftes Expertengremium bemüht festzustellen, ob eine freie Meinungsäußerung in einem vom Land NÖ ausgezeichneten Kunstwerk zulässig sein soll, oder nicht.

Neu ist die offizielle Ankündigung auch die Schule in die „dringend notwendigen Maßnahmen“ mit einzubeziehen. Obwohl alles „so kostengünstig wie möglich durchgeführt“ werden soll, zählt doch offenbar ein Neubau zu den favorisierten Varianten….

Hochbehälter II

Der Hochbehälter wurde saniert und auf den neuesten Stand gebracht. Im Vorfeld dieser umfassenden Sanierungsarbeiten wurden die Wassergebühren erhöht. 2009 war der Preis 0,90€ (0,99€ inklusive) für den Kubikmeter. Ab dem zehntausendsten m³ kostete jeder weitere 0,68€. Diese Schwelle hat mit einem ungefähren Verbrauch von 100.000m³ zur Zeit des Wasserentwicklungsplanes nur das Moorheilbad überschritten. Dazwischen wurde der Preis einmal auf 1,08€ (1,19€ inklusive) erhöht. Der neue Preis ist nirgends einsehbar, liegt aber laut einer vorliegenden Wasserrechnung bei 1,25€ netto, für den Endverbraucher also 1,38€ inklusive Umsatzsteuer. Die Höhe des Großabnehmerpreises wurde nicht öffentlich kommuniziert.

Außerdem wurde Druck auf viele Haushalte ausgeübt, die eigene Quelle aufzugeben und sich kostenpflichtig an die Gemeindeleitung anzuschließen.Was übrigens im Gegensatz zum gültigen Wasserentwicklungsplan der Gemeinde Moorbad Harbach steht, in dem unter Punkt 2.4.2.2. die „Erhaltung der Hausbrunnen und privaten Wassergenossenschaften“ dezidiert als Ziel genannt wird.

Interessant wäre einmal zu veröffentlichen wie sich der Wasserverbrauch der 1979 im Zuge des Kurhausbaues errichteten Versorgungsanlage aufteilt. Hier eine schnelle grobe Schätzung der Aufteilung des verbrauchten Wassers in Moorbad Harbach: Die rund 200 angeschlossenen Haushalte verbrauchen bei einem Haushalts-Durchschnittverbrauch von 200m³ im Jahr rund 40.000m³. Das Moorheilbad verbrauchte laut Wasserplan 2009 rund 100.000m³. Der sonstige Tourismus hat in Normaljahren mit rund 40.000 Nächtigungen (Kurhaus rund 210.000) und einem Verbrauch von mindestens 200 Litern pro Nächtigung ungefähr einen Anteil von aufgerundet 10.000m³ mit den dazugehörigen Gasträumen und den weiteren Gasthäusern vielleicht 20.000m³. Das ergibt also folgende grob geschätzte Aufteilung: Kurhaus 100.000m³, Pensionen&Gasthäuser 20.000m³, Einwohner 40.000m³. Das gibt nur ein grobes Gefühl wie sich die Nutzung dieser Anlagen aufteilt. Wir würden uns freuen von der Gemeinde genauere Zahlen zu bekommen.

Wasserentwicklungsplan Teil Trinkwasser

Hier das Schema unserer Wasserversorgung


Quelle: Wasserentwicklungsplan Gemeinde

Die drei Wasserschutzgebiete der Gemeindeanlage

Downloads

Gesamter Wasserentwicklungsplan der Gemeinde

Wasserbuchauszug der Gemeindewasseranlage

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch Anklicken des Buttons bestätige ich, die Kommentarregeln der Website gelesen zu haben.