Die Fertigstellungsfeier des Glasfasernetzes am 14. Oktober im Steinbrunnerhof war anscheinend eine Inszenierung zu Ehren des Landesrats Jochen Danninger. Denn das Glasfasernetz ist noch nicht fertig, doch der Landesrat hatte wohl gerade zu diesem Termin Zeit….

Für die perfekte Umsetzung dieses Auftritts wurde übrigens an diesem Tag sogar das Gemeindeamt geschlossen und offenbar wurden die Tage zuvor die Gehsteige gereinigt..

„Nur die Autos von Amtsträgern und Beschäftigten waren beim Steinbrunnerhof zu sehen.“

So beschrieb uns ein Beobachter die Szenerie…

Es fällt einem dazu Siegfried Nagl, der Grazer Bürgermeister ein, der tolle Projekte wie die Murinsel und ei­ne Seilbahn in der Stadt erdacht hat und in seiner Blase des Jetsets und der „Großkopferten“ nicht bemerkt hat, dass sich die Bürger längst von ihm abgewendet haben. Die KPÖ, die sich um die echten Sorgen der Bürger gekümmert hat, konnte so Nagls Partei überholen. Ist es das, was gerade bei uns auch passiert?

Denn auch bei uns werden die Großprojekte wie Gemeindeamtsumbau mit neuem Tourismusbüro, und teure touristische Inszenierungen von vielen Menschen nicht als großer Erfolg gesehen. Vielleicht weil sie sich mit den Alltagsproblemen allein gelassen fühlen? Als Folge bekommen mittlerweile nicht einmal mehr so gute Projekte, wie das Glasfasernetz der Gemeinde, die verdiente Anerkennung durch die rund 300 per Postwurf eingeladenen Haushalte.

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