„Es gibt keine Maikäfer mehr“ – dieser bekannte, traurige Abgesang auf den Maikäfer von Liedermacher Reinhard Mey spiegelte die äußerst effektive Ausrottungskampagne mittels DDT zwischen 1950 und 1972 wider. Doch seit einigen Jahren erlebt der Maikäfer örtlich eine Renaissance, die ihn sogar zum Problem werden lässt.*

Maikäferlarven

Nun tritt offenbar bei uns am Fußballplatz dieses Problem auf!

Vor einigen Jahren kam es auch in Oberösterreich zu derartigen Kalamitäten, dass bei Bauern hektarweise Grünland unbrauchbar wurde. In einer Futterkrise wie zur Zeit ist das ein Riesenproblem. Daher muss auch das Übergreifen auf die landwirtschaftlichen Flächen dringend verhindert werden.

Die Larven auf unseren Sportplatz

Paul Rosini von der FPÖ Moorbad Harbach hat durch seine Arbeit am Golfplatz Knowhow in diesem Bereich angesammelt. Er hat sich des Problems angenommen und sucht nach Lösungen. Zuerst wird zu ermitteln sein, ob die beobachteten Tiere tatsächlich Maikäferlarven sind. Wenn ja ist es möglich kleine Probegrabungen von mehreren Löchern mit 30x30cm zu machen, um den tatsächlichen Befall zu sehen. 4 Stück auf diesen 30x30cm wären ein erheblicher Befall, der bekämpft werden müsste. In einem Loch, das durch einen Fußallschuh gerissen wurde waren auf Anhieb 2 Engerlinge zu sehen, ein starkes Zeichen, dass es mehr sein könnten.

Überdies verstärkt sich der Schaden in den beiden Jahren nach dem Befall und die ausfliegenden Maikäfer selbst können auch Schäden anrichten.

* Wenn Maikäfer zur Plage werden – waldwissen.net

So bekommt man die Maikäferplage in den Griff – agrarheute.com

 

Von Redaktion

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