Heute, Samstag, fand im Steinbrunnerhof die zweite „Flächentestung“ (so der offizielle Name in Niederösterreich) der Gemeinde Moorbad Harbach statt.

Hier finden Sie die Ergebnisse für ganz NÖ am Dashboard der Testreihe (Dashboard = Armaturenbrett: das ist die grafische Benutzeroberfläche zur Darstellung von Informationen): www.testung.at/dashboard

In unserer Gemeinde selbst waren dieses mal 204 Menschen testen (Angabe Feuerwehr war ursprünglich 181, wurde am 17.1. von der Frau Bürgermeisterin Margit Göll korrigiert)  (178 waren es am 12.Dezember), wieder nur gut 28% der Bevölkerung (25% am 12. Dezember), was im Vergleich zu 35% im restlichen NÖ leider wieder ziemlich unterdurchschnittlich war. Es wurde zum Glück kein positiver Fall aufgedeckt.

Allerdings war die Probenentnahme zumindest in meinem Fall sehr sanft und eindeutig nicht so wie unten beschrieben, was manchmal zu falsch negativem Ergebnis führen kann, wie Dr. Ramin Nikzad aus dem Corona-Container des AKH in Wien immer wieder betont:

Zitat Dr. Ramin Nikzad:
Ein großes Problem beim Massentesten ist auch das testende Personal. Ich erlebe tagtäglich, dass PatientInnen, die aufgrund typischer COVID-Symptomatik bereits mehrfach in irgendwelchen Teststraßen und Messehallen negativ getestet worden waren und wegen anhaltender Beschwerden bei mir landen, und sich nach meinem erneuten Abstrich erzürnt über mich beschweren, verärgert feststellen, wie unangenehm mein Abstrich sei und dass alle Abstriche bisher sehr angenehm gewesen seien.
Nur ist halt meiner dann letztlich positiv.
Und gibt den PatientInnen Klarheit.
Ein Abstrich, der nicht unangenehm ist, ist nicht richtig gemacht.
Ich werde wöchentlich sachgerecht abgestrichen und es ist sehr unangenehm.
Nicht unerträglich, aber unangenehm.
Erfahrenes Medizinisches Personal wie PflegerInnen und ÄrztInnen sind es gewohnt unangenehme diagnostische Maßnahmen an Patienten auszuhalten, auch wenn diese protestieren und uns verfluchen.
Wir halten das nicht durch, weil wir Sadistinnen sind, sondern weil wir wissen, dass nur eine sachgemäße Durchführung der Prozedur letztlich im Interesse unserer PatientInnen ist, um diagnostische Klarheit zu erlangen und die entsprechende Therapie einleiten zu können.
Von einem 18jährigen Wehrmann oder einer 19jährigen Sanitäterin kann man diese Resilienz nicht erwarten.
Sie werden beim ersten Zusammenzucken und Jammern der zu Testenden zurückschrecken und nur sanft an den Nasenhaaren herumfummeln.
Einen Abstrichtupfer 10 Zentimeter tief in die Nase eines Menschen einzuführen bis man an der Nasenrachenwand anstößt und dann dort 5 Sekunden lang herumzustreichen, gehört in die Hände von Profis.

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