Manfred Kielnhofer, aus dem Mühlviertler Ort Haslach an der Mühl, ist der Produzent der „Wächter der Zeit“. Kielnhofer, der sich selbst auch als „Piratenkünstler“ und als „Guerillakünstler“ bezeichnet, fiel in der Vergangenheit dadurch auf, seine Kunstwerke teils ohne Genehmigung bei Umweltbewegungen und Ausstellungen zu präsentieren. 2012 und 2017 hat Kielnhofer seine Guardians teils mit auch ohne Erlaubnis an verschiedenen Documenta-Standorten in Kassel aufgestellt, die Ausstellungsmacher zeigten ihm die kalte Schulter und ließen die Statuen mehrmals entfernen. (Wikipedia) In Weitra sind die Skulpturen von der Stadtgemeinde nun beim Billa-Parkplatz aufgestellt worden.

Ihm wird gerade im Bezug auf diese Figuren das Plagiieren, also das Kopieren, u.a. von Anna Chromys Skulptur „Mantel des Gewissens“ vorgeworfen, die sich vor dem Salzburger Dom, dem Ständetheater in Prag, dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen, dem Grimaldiforum in Monaco und vielen anderen Orten befindet. (Wikipedia)

Hier ein Interview mit Manfred Kienhofer zu den Wächtern der Zeit auf der Homepage der Bronzegussmanufaktur „Edition Strassacker„.  Sie sollen „als mahnendes Symbol des Widerstandes gegen ein sich selbst zerstörendes System, das durch die tödlichen Auswirkungen einer irreparablen Umweltvernichtung das Leben auf dem Planeten im hohen Grade gefährdet“ dienen..

Sie sollen auch als kommerzielle Ware Absatz finden und sind auf der dazugehörigen Website in verschiedenen Formen, Farben und Größen erhältlich: Guardians of time.

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